Vampir [OdVr] dawn16
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Wurde von einem Vampirältesten am 19.10.2005 um 18:41:23 Uhr erschaffen
Clan:
Charakterbeschreibung
Dunkler Gefährte

Es ist kalt heute. Mein Blick wandert zum Fenster hinaus. Eiskristalle schimmern an der gefrorenen Scheibe. Ich halte meinen Plüschteddy fest umschlungen. Mein blauer Schlafanzug schlabbert weit an meinen zarten Armen. Gebannt warte ich auf sein Erscheinen. Er kommt immer Nachts zu mir seit ich denken kann. Eines Nachts stand er plötzlich an meinem Bett und blickte mich zärtlich an. Von Anfang an hatte ich tiefes Vertrauen zu ihm... Sein Gesicht scheint matt durch das Fenster. Ein leichtes Lächeln liegt auf seinen Lippen.

Bei ihm habe ich das Gefühl über alles sprechen zu können. Stets hört er mir zu wenn ich traurig bin und wacht jede Nacht über meinen Schlaf. Jetzt kommt Mama ins Zimmer. Sie nennt mich wieder mal eine Träumerin, die mit Gespenstern redet. Zärtlich nimmt sie mich auf den Arm und trägt mich zurück in mein Kinderbett. Mama meint, wenn ich erstmal erwachsen und vernünftiger bin, werde ich einen richtigen Mann kennenlernen und meinen Fantasiefreund vergessen. Aber sie versteht das alles nicht, denn schließlich kommt er ja nur zu mir. Meinen Freundinnen im Kindergarten werde ich niemals etwas über ihn erzählen. Sollen sie sich doch wundern, wenn ich ganz still in der Ecke sitze und seinen Worten lausche, die leise durch meinen Kopf dringen.

Er klingt oft so traurig und einsam. Manchmal singt er in einer Sprache die ich nicht verstehe, aber das macht nichts, denn es klingt einfach nur wunderschön, wenn die Melodien durch meinen Kopf rauschen. Meistens singt er von der Liebe, aber oft auch vom Tod. Das macht mich dann immer ganz traurig. Ich will nicht, dass er vom Sterben singt. Hab ihn doch so lieb. Er hat eine schöne starke Stimme. Sie erinnert mich manchmal an Papa. Aber Papa kann nicht so gut singen und eigentlich ist mein geheimer Freund auch viel interessanter als alle andern Jungs, denn die finde ich doof mit ihren blöden Spielen und gemeinen Streichen, die sie immer gegen mich aushecken. Aber jedes Mal tröstet mich mein Freund und verspricht mir, dass er mich niemals allein lassen wird...

Jahre ziehen an mir vorbei, wie schwarze Wolken in einer Gewitternacht. Wie Sand rinnen sie durch meine Finger und ich bin froh älter geworden zu sein, für ihn...
Viel Zeit ist nun vergangen seit ich meinen dunklen Freund das erste Mal sah. Meine Mutter behielt nicht Recht, als sie mir damals vor vielen Jahren sagte, ich könne ihn irgendwann aus meinen Gedanken verbannen. Mit jeder einsamen Stunde des Tages, sehne ich mich mehr nach dem kühlen Rausch der Nacht, welcher ihn ankündigt.

Als kleines Kind gab ich mich mit dem Gedanken zufrieden, einen Freund an meiner Seite zu haben. Doch nun liegt diese Zeit weit hinter mir und ich sehne mich danach seine Haut und Nähe zu spüren. Vielleicht mag es seltsam anmaßen, doch fühlte ich nie das Bedürfnis mich einem Menschen hinzugeben. Zwar glimmt in mir die Furcht, mein dunkler Engel könnte doch nur eine süsse Gestalt meiner innigsten Sehnsüchte sein, doch diese Angst verschließe ich tief in meinem sehnsuchtstrunkenen Herzen und warte auf ihn, damit er mir alle Zweifel nimmt. Damals als ich ein Kind war, übte er stets höfliche Zurückhaltung. Niemals waren seine Berührungen mehr als ein sachtes Streichen seiner Hand auf meiner Wange wenn ich schlief.

Doch nun, da ich älter bin, fühle ich, dass ihn meine Reize locken. Letzte Nacht saß er still an meinem Bett und seine Hand formte langsam schwebend die Rundungen meines Körpers nach. Ich verzehrte mich nach der Berührung und mein Leib schrie förmlich danach sich ihm hinzugeben. Doch war ich unter seinem Bann zu starr um mich regen zu können und schmolz unter der Hitze seiner flammenden Augen, die glühend jeden Zentimeter von mir aufzunehmen schienen. Nach einer endlos erscheinenden Zeit der knisternden Spannung, fühlte ich wie sich mein Prinz langsam über mich beugte und einen kühlen Kuss auf meinen Hals hauchte. Schauder der Lust durchströmten mich. Unerwartet glitt er von mir herab. Er schien mir beinahe erschrocken von diesem kurzen Kuss zu sein. Kurz verharrte sein Blick nocheinmal.

Eine schwere Last ergriff meinen Kopf und ich fühlte, wie mich die Fesseln des Schlafes umfingen. Schon immer hatte mich meine Mutter für meinen festen Schlaf gelobt, der stets durch meinen Begleiter ausgelöst worden war. Der letzte Gedanke bevor ich in traumlose Dunkelheit fiel war Enttäuschung. Die Tatsache mich ganz seiner Willkür ausgeliefert zu sehen und sein Zurückweichen vor mir, oder aber vor sich selbst, verletzten mich zutiefst.

In den darauffolgenden Nächten blieb er verschwunden. Das erste Mal seit all den Jahren war er nicht an meiner Seite. Mein Zimmer erschien mir kalt und leer ohne ihn und traurig weinte ich mich in den Schlaf. Eine Woche der Sehnsucht verstrich, ohne auch nur eine winzige Botschaft von ihm zu empfangen. Was nur hatte ich falsch gemacht? Irgendwas musste ihn verärgert oder verschreckt haben, doch was ? Glaubte er etwa, es wäre nun an der Zeit mich allein zu lassen? Niemals war ich mir stärker der Liebe gewiss, als in diesen Momenten der Einsamkeit. Nacht für Nacht verewigte ich meine Gedanken auf Papier, welches ich den Winden überließ, in der Hoffnung er würde sie lesen. Monate verstrichen ohne ein Wort von ihm. Die Ängste mein Traum wäre nun für immer verschwunden, steigerten sich ins
Unerträgliche.

Als ich schließlich voll Verzweiflung versuchte ihn zu vergessen, um nicht am Schmerz zu zerbrechen, erschien er eines Nachts einige Schritte von meinem Bett entfernt. Das einzige, was ich von ihm in der Dunkelheit erkennen konnte, waren seine glimmenden Augen, in denen Tiefe Traurigkeit eingeschlossen zu sein schien. Leise floß seine Stimme wie zarteste kühlende Seide über mich. Behutsam erklärte er mir sein Verhalten. Die Menschheit war ihm immer nur ein Forschungsobjekt gewesen. Er beobachtete wie sie aufwuchsen, alt wurden und schließlich starben. Ein ewiger Kreislauf. Doch nun war alles anders..



Andere Menschen vor mir hatten ihn aus ihren Gedanken verdrängt oder als Fantasie abgetan. Doch ich glaubte wirklich an ihn, schenkte ihm meine Liebe. Damals war er vor dieser unbekannten Sehnsucht in seinem kalten Leib geflohen. Die Gefühle waren ihm fremd und ihre möglichen Folgen beunruhigten ihn zutiefst. Die brennende Klinge der Liebe stach immer tiefer in sein Herz.



Er konnte mich nicht zurücklassen, nun da er erfahren hatte, was es bedeutete zu lieben. Mein dunkler Engel wollte mir nicht schaden. Seine Liebe zu mir wäre eine Gefahr für mich, so sagte er mir. Still lauschte ich seinen Worten und empfand Mitleid, welches sich mit der Liebe mischte. Schließlich verstummte er und sein Blick senkte sich zu Boden.

Langsam und mit zittrigen Beinen erhob ich mich aus meinem Bett und bewegte mich vorsichtig auf ihn zu. Als ich ihm nah wie niemals zuvor war und direkt vor ihm stand, nahm ich all meinen Mut zusammen und schloss die Arme zärtlich um ihn. Leise und erstaunt keuchte er auf. Zögernd und behutsam glitten seine kalten Hände durch meine Haare und streiften meine schaudernde Haut. Als seine Lippen die meinen fanden, sanken wir in einem leidenschaftlichen Kuss auf mein Bett.



Überall schienen heiße, winzige Flammen auf meiner Haut zu brennen. Ich genoss sein Gewicht und streichelte sanft über seinen Rücken und das schwarze, glatte Haar. Mutiger nun erforschten seine Hände meinen Körper. Langsam fanden sie ihren Weg hinab von den Brüsten bis zu meinen Schenkeln. Keuchend wand ich mich unter wohligen Schauern. Qualen der Lust reizten meine Sinne. So war es nun an mir ihn zu erforschen. Unter seiner Kleidung verbarg sich ein makelloser schimmernder Körper. Kein Haar störte die muskulöse Brust.



Drängend wölbte sich mein Körper ihm entgegen und ich schlang die Arme um seinen Rücken um ihn näher an mich zu ziehen. Seine Augen schienen wie reinste flammende Glut direkt in meine Seele zu tauchen. In einem einzigen aufbäumenden Rausch drang er in mich ein und kochend jagte das kämpfende Herz mein Blut durch die Adern. Das Feuer seiner Lenden schien mich innerlich zu verbrennen, bis ich auf einer einzigen Welle der Lust explodierte. Als er schließlich kurz vor Morgengrauen verschwand, gab er mir einen innigen Kuss. Wieder fühlte ich die vertraute Schwere des kommenden Schlafes in meine Glieder kriechen. Das Letzte was ich hörte, bevor mich süßeste Schwärze umfing waren die Worte: „Ich komme wieder meine Cessilin und dann wirst du dich entscheiden müssen ob du mit mir den Traum leben willst...“
Statistik
Beute insgesamt: 26.164,03 Liter Blut
Opfer gebissen (Link): 24
Kämpfe: 227
Siege: 56
Niederlagen: 171
Unentschieden: 0
Erbeutetes Gold: ~ 1.000,00 Gold
Verlorenes Gold: ~ 5.000,00 Gold
Trefferpunkte verteilt: 5237.26
Trefferpunkte eingesteckt: 23406.96
Die Eigenschaftswerte von [OdVr] dawn16:
Charakterlevel: Stufe 14
Stärke: (27)
Verteidigung: (28)
Gewandtheit: (21)
Ausdauer: (21)
Geschicklichkeit: (21)
Erfahrung: (940|980)
Die Urahnenstatistik von [OdVr] dawn16
Angetretene Prüfungen: 0
Bestandene Prüfungen: 0
Gescheiterte Prüfungen: 0
Profildaten
Geschlecht: weiblich
Alter: 15-20 Jahre
Wohnort: ---
ICQ-Nummer: 203895781
MSN Messenger: Darkchrissi@hotmail.de
Yahoo Messenger: ---
AIM-Name: ---
Jabber ID ---
Skype ID ---
Arena

[OdVr] dawn16 hat noch keinen Arenarang erreicht.
[OdVr] dawn16 hat bisher 5 Vampire erschaffen:
spike027 Stufe 10 Beute 12823.44 Liter Blut
Snake87 Stufe 7 Beute 7025.04 Liter Blut
TheBlackDeath Stufe 1 Beute 3.55 Liter Blut
death-man Stufe 1 Beute 0 Liter Blut
HEY! Stufe 1 Beute 0 Liter Blut
 


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